Alle Artikel mit dem Schlagwort: bio

Heidelbeeren im Topf 

Heidelbeeren im Topf sind ideal für den Balkon. Sie wachsen gut in Töpfen, sind pflegeleicht, schmecken lecker und sehen auch noch so aus. Als ich noch meinen kleinen,eher schattigen Balkon hatte, waren sie mein essbarer Sichtschutz. Heidelbeeren brauchen nämlich nicht ganz soviel Sonne. Ich hatte schon damals eine schöne Ernte. Heidelbeeren im Topf- Easy aber …. Erde: So einfach die hübschen Beeren zu halten sind, etwas ist ganz wichtig und muss unbedingt beachtet werden: Heidelbeeren mögen weder Humus noch Kalk. Sie brauchen spezielle Erde, nämlich saure Erde. Ein Moorbeet. Das heisst, Ph-Wert 4 bis 4,5. Noch konkreter, kauf einfach Rhododendren Erde. Damit bist du auf der sicheren Seite. Mehr als eine Pflanze: Auch wenn die meisten Sorten selbstbefruchtbar sind, wird überall empfohlen, mehrere Heidelbeeren zu pflanzen. Dies steigert den Ertrag ungemein. Daher habe ich eine „Bluecrop“ und eine „Top Hat“. Die Bluecrop trägt etwas früher Früchte und ihr Laub färbt sich im Herbst leuchtend rot. Topfgrösse: Je grösser der Topf, umso besser. Ich hatte meine Süssen erst in 30 Liter Töpfen mangels Platz (Balkonzeit),  mittlerweile entfalten sie sich …

Email this to someonePrint this pageShare on FacebookPin on PinterestShare on Google+
allium und Bienen

Kräuter, Blumen und Bienen

Heute gibt es wieder mal Inspirationen für einen blühenden Balkon, der nicht nur dein Auge erfreut, sondern auch der Natur hilft. Ein Balkon für Mensch, Kräuter, Blumen und Insekten! Auf meiner Terrasse schwirrt und summt es schon gewaltig. Die Allium (In meinem Fall sind es die Bio Blumenzwiebeln“Allium aflatunense“ von Sativa) haben leider ausgeblüht. Sie waren den ganzen Mai ständig regem Flugverkehr ausgesetzt, scheinen geradezu magisch Bienen anzuziehen. Und mir gefallen sie auch sehr. Gleich darunter blüht momentan der Thymian. Und die Bienen sind ebenso Liebhaber des herben Krauts, wie ich. KRÄUTER FÜR DIE BIENEN, BLUMEN FÜR DIE SCHMETTERLINGE Es gibt ja viele Gründe, seine Kräuter für die Insekten blühen zu lassen. In den letzten 30 Jahren haben wir es tatsächlich  geschafft, über 80 % der Insektenwelt zu zerstören. Ausgerottet! Fakt ist auch- die Insektenwelt ist die Nahrungsgrundlage für viele Vögel und Tiere. Verschwinden die Pflanzen, so verschwinden die Insekten, verschwinden die Insekten, verschwinden die Vögel und Säugetiere-  alles hängt mit allem zusammen. Es ist auf jeden Fall eine gute Idee der Natur etwas zurückzugeben und sei es in Form …

Email this to someonePrint this pageShare on FacebookPin on PinterestShare on Google+

Echter Seidelbast-echt schön und echt giftig

Der echte Seidelbast (Daphne mezereum) ist eine heimische Wildpflanze und blüht früh im Jahr. Seidelbast wird von den Bienen geschätzt, von vielen Schmetterlingen besucht und Seidelbast duftet herrlich und ist wunderschön- Gründe genug für mich, ihm einen Platz in meinem Dachgarten zu geben. Die Bergnymphe Seidelbast nennt sich auf lateinisch „Daphne“, abgeleitet von der Nymphe Daphne, eine Bergnymphe und „jungfräuliche Jägerin“ welches hier wohl eine freie, wilde Frau meint. Find ich auch gut;-) Im frühen April war es dann bei mir soweit. Der Seidelbast war sogar Aktion im Gartencenter. Schnell eingepflanzt in meine Gartenbeete (also im Grunde Betontröge). Die Daphne wuchs schnell an und blühte sogleich aufs Schönste. Giftige Schönheit Schön wars und schnell wars vorbei. Seither entwickelten sich langsam die grünen Beeren. Einige sind schon rot. Und giftig sind sie, echt richtig giftig. 10-12 Beeren gelten als tödlich für Erwachsene! Und für Kinder braucht es dementsprechend weniger. Auch die Rinde ist hochgiftig. Das Gift kann auch schon durch die Haut aufgenommen werden und führt zu übelsten Blasen bis hin zum „geschwürigen Zerfall der Haut“!!! Nichts was man …

Email this to someonePrint this pageShare on FacebookPin on PinterestShare on Google+

Gestern auf der Terrasse

Gestern auf der Terrasse- schien noch die Sonne. Heute regnet es durch und auf den April lässt sich das jetzt nicht mehr schieben. Gestern hingegen- ein Sommertraum. Und die Gelegenheit, meine neueste Errungenschaft zu schrubben. Nach Überwinden zahlreicher, Muskelberge erforderlichen Hindernisse* steht jetzt eine alte Badewanne auf meiner Terrasse. *Einladen,Ausladen,das Ding in den 4. Stock  befördern….Zum Glück gibt es unglaublich nette Männer!                                                                                                                             Mal sehen was genau ich damit anstellen werde. So ein Bad im Grünen… Ich weiss, dass ich einen Vogel habe Die Bienen und Insekten sind ja noch nicht so zahlreich zu sehen und wenn mal ein Schmetterling durchflattert bin ich garantiert viel zu langsam. Aber ich bekomme viel  Besuch von Vögeln. Meine Fotografiekünste auf diesem …

Email this to someonePrint this pageShare on FacebookPin on PinterestShare on Google+
Biene auf Traubenhyazinthe

Frühling auf der Terrasse 

Frühling liegt in der Luft. Bäume, Tiere, Menschen, selbst der Erdboden- Alles scheint aufzuatmen. Heute zwar zeigte sich der Himmel wieder mal grau in grau, am späten Nachmittag kam doch noch die Sonne durch. Auf der Terrasse  grünt und blüht es immer mutiger. Jeden Tag entdecke ich Neues.Und die ersten Bienen sind auch schon hier! Zum Glück konnte ich der Traubenhyazinthe nicht widerstehen, letztens beim Einkauf. Und was mich auch sehr freut-alle im Herbst eingepflanzten Sträucher sind bestens angewachsen und treiben kräftig aus. Der Frühling ist da. Die Wespen sind auch wieder da. Bauen an ihrem Nest und umschwirren die Himbeeren.   Die Himbeeren sind nämlich auch da. Also sie treiben aus. Und ich bin soo gespannt auf meine gelben Himbeeren.Eine alte Sorte deren Geschmack schwer überzeugen soll.     Goji Beere noch da? Check! Ob ich wohl dieses Jahr schon ernten kann? Die Kuhschelle oder Küchenschelle (Pulsatilla vulgaris) ist auch schon da! Und wie! Heute zeigte sie zaghaft ihre Blüten.   Die liebe Schneeforsythie blühte übrigens lange genug.http://ayumisgarden.ch/2017/03/14/die-schneeforsythie-blueht-endlich/ Meine Erkältung war abgeklungen, ich schnupperte an ihr …

Email this to someonePrint this pageShare on FacebookPin on PinterestShare on Google+

Die Schneeforsythie blüht endlich 

Letzten November habe ich meine Schneeforsythie eingepflanzt. Sie kam per Post, ganz kahl und klein. Schon als ich sie eingrub, träumte ich von ihren weissen, angeblich nach Mandeln duftenden Blüten. Das war schliesslich der Hauptgrund warum ich sie unbedingt haben wollte. Die Schneeforsythie stammt aus Korea, gilt als Liebhaberpflanze und soll schon im Februar mit ihren duftenden Blüten aufwarten. Das stellte ich mir toll vor und schon war der Kleinstrauch eingekauft. Später las ich erfreut, dass auch die Bienen die koreanische Forsythie mögen. Den ganzen Winter über blieb sie wie sie war, kahl und klein. Dürre, feine Äste. Logisch. Auch ein Winterblüher braucht Winterruhe. Als sich aber im Februar immer noch nichts rührte, fing ich an zu zweifeln. War sie womöglich gar nicht richtig angewachsen? Gefiel es ihr denn nicht bei mir? Andrerseits- die Krokusse in der Natur blühten auch schon und meine auf der Terrasse  hatten noch nicht mal Blütenansätze. Ich musste mich daran erinnern, dass Pflanzen in Gefässen  immer länger brauchen als ihre Verwandten, die im Garten, also in Mutter Erde eingepflanzt sind. Wenn die Pflanzenbeschreibung von …

Email this to someonePrint this pageShare on FacebookPin on PinterestShare on Google+
Futterpflanze Hummeln

Jetzt was pflanzen für die Hummeln

Alles schläft. Oder? Immer noch schläft die Terrasse grösstenteils. Egal wie lange ich auch auf nicht vorhandene Triebe starre-noch bewegt sich  gar nichts. Der Pfeifenstrauch, die Schneeforsyithie- pennen alle noch. Die Himbeeren sowieso. Immerhin- einige Kräuter ragen tapfer immergrün ins Sonnenlicht. Und da-da-es bewegt sich was. Sie leben eben doch! Juheirassa, da schaut eine Knospe hervor-es ist ein Krokus!? Oder eine Tulpe? Oder gar ein Riesenlauch? Von diesen drei steckte ich nämlich zahlreiche Blumenzwiebeln im späten Herbst, damit die Bienen auch gleich fündig werden bei mir. Und die Hummeln. Die Hummeln sind übrigens auch Bienen. Und sie fliegen zeitig im Frühjahr, die dicken Hummeln trauen sich viel früher hinaus als die eher zarte Honigbiene. Jedenfalls soll sie gleich fündig werden bei mir. Ich liebe ja Hummeln! Anscheinend gab es früher den Aberglauben, Hexen könnten die Gestalt von Hummeln annehmen. Hihi, fliegende Hexenbrummer. Da habe ich jetzt völlig andere Assoziationen wenn ich einer Hummel so zuschaue aber ja- jeder wie er gerne glaubt. Pflanzen für die Hummeln Willst du auch was pflanzen für die Hummeln? Alles was zeitig …

Email this to someonePrint this pageShare on FacebookPin on PinterestShare on Google+

Frühling gleich Saatzeit-Chilis und Auberginen säen

ES IST FRÜHLING! FRÜHLING. FRÜHLING…juppiiii!! Sag jetzt nicht, du merkst nichts davon. Also ja, ganz nüchtern betrachtet sitze auch ich im Zürcher Dauernebel aber ich sage euch eins:Frühling -das ist eine Einstellung 🙂 Ein Gefühl, ein Wohlgefühl das GärtnerInnen wohl etwas früher befällt als andere Menschen. Ein Grund mehr zu gärtnern. Frühling ist nämlich gleich Saatzeit. Endlich darf ich wieder aussäen. I just love it! Falls du noch keine Samen hast ist es jetzt übrigens  höchste Zeit. Besorge Dir Bio Samen und mache dir und der Umwelt eine Freude. Säe was du willst, was dir gefällt, säe was das Zeug hält und mache die Welt etwas grüner. Für die meisten Pflanzen ist es allerdings noch zu früh. Das Licht in unseren Breitengraden ist noch zu schwach und bis Mitte Mai müssen die Pflänzchen sich gedulden bis sie ganz draussen leben können. Zu frühe Aussaaten werden zu früh zu lang und bilden weniger Wurzelwerk, was sie schwach und anfällig macht. Chilis und Auberginen gehören aber zu den Frühstartern.Mehr Infos zum Säen und zur Pflege von Chili Pflanzen  findest du auch …

Email this to someonePrint this pageShare on FacebookPin on PinterestShare on Google+
Gartenbücher tipps

Mehr Gartenbücher oder der Garten träumt

Der Garten schläft , der Garten ist ein Traum. Lasst uns träumen.                                                      Noch ist zwar tiefster Winter doch wird es schneller Frühling als du denkst. Und dann willst du ja loslegen. Daher ist genau jetzt ist die Zeit um zu planen, zu bestellen und abzuklären. Darum gibt es heute noch einmal Buchtipps von mir. Inspiration für neue Gartenideen hole ich mir allzu gerne aus Gartenbüchern. Ich habe euch schon einmal meine liebsten aufgezählt, siehe: Garten Bücher- Meine Top 5 Heute kommen 5 weitere dazu: Mein Selbstversorger Stadtgarten von Kurt Forster/Ökobuch Permakultur ganz praktisch und anschaulich. Kurt Forster verwirklicht in seinem kleinen Vorstadt Garten einen Selbstversorger Garten der Extraklasse. Mit unzähligen, praktischen Tipps zum Anbau von Gemüse, Beeren, Kräutern und Pilzen. Man merkt schnell, dieser Mann redet aus Erfahrung und hat wirklich Ahnung. Toll für Einsteiger und lesenswert für Erfahrene.  Gartenglück in der Stadt von Alex Mitchell/Bassermann Inspiration Anscheinend wollte mein Kater …

Email this to someonePrint this pageShare on FacebookPin on PinterestShare on Google+

Insekten Paradies- mein Dachgarten

Mein Natur Dachgarten wird bei den Insekten immer beliebter. So langsam hat es sich wohl herumgesprochen, dass ein neues „Restaurant“ eröffnet hat. Ich freue mich über die neuen  Besucher und möchte euch inspirieren, mehr Futterpflanzen für die Insektenwelt zu pflanzen. Denn wer die Natur schützen will, muss klein anfangen. Was sollen denn Igel, Fledermaus und Co. essen wenn nichts mehr kreucht und fleucht? Wie sollen sich die Pflanzen natürlich vermehren wenn die Bestäuber fehlen? Wollen wir es soweit kommen lassen wie in China, in Sichuan, wo es keine Bienen mehr gibt und Menschen diesen Job erledigen müssen? Was soll denn unser Auge erfreuen wenn es keine Schmetterlinge mehr gibt? Wollen wir wirklich sterile Gärten wo nichts mehr kreucht und fleucht? Es gibt da einiges zu bedenken. Alles ist eins- das ist nicht nur ein alter Hippie Spruch sondern schlicht Realität – wenn wir die Insekten ausrotten und damit ihre Bestäubungsleistung wegfällt, verschwinden achtzig Prozent unserer Blütenpflanzen. Und es ist nicht nur die gute Honigbiene, die existentiell für unsere Pflanzenwelt ist. Es sind unzählige Arten von Wildbienen, …

Email this to someonePrint this pageShare on FacebookPin on PinterestShare on Google+