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Noch mehr Raupen oder ein Hoch auf den wilden Garten 

ein hoch auf den wilden garten

Ich wollte ja lange nichts davon hören. Doch der Garten zeigt es deutlich-der Herbst naht. Das Bohnenkraut hat ausgeblüht, ebenso die Minzen. Die Blumen wollen sich vermehren und produzieren Samen en masse. Es wird früher dunkel. Und im Gemüsebeet sieht es aus wie Sau.

Höchste Zeit, mal durchzuräumen. So war zumindest der Plan.

Die Buschbohnen sind schon länger weg, die waren krank. Der Zucchini hat auch ständig Mehltau. Der Thai Basilikum ist hübsch, ebenso der Mangold. Aber die Mizuna Blätter sahen auch schon besser aus. Die Salate stehen in voller Blüte. Wenigstens das ist gewollt denn ich habe die Salate angebaut für pro specie rara (eine Organisation, die sich der Erhaltung alter Sorten verschrieben hat.) Also als Erstes mal die Samen absammeln. Die sind ganz flufffig. Ich will sie abschneiden und dann in einer Schüssel vom Flaum trennen.

Doch halt, da ist eine Raupe. Kaum zu sehen, braun grau getarnt, von den Stengeln der Salatpflanze kaum zu unterscheiden.

ein hoch auf den wilden garten

Und da ist noch eine! Und da und überhaupt ist die ganze Pflanze voller mampfender Raupen. Die Blüten scheinen ihnen zu schmecken. Na gut, lass ich die stehen. Aber hier, das sieht wüst aus, abgeblühte Kamille, abgeschnitten und einfach auf die Erde gelegt. Das mach ich gerne um zu mulchen aber normalerweise zerkleinere ich das Material. War ich wohl zu faul, jetzt sind nur noch vertrocknete Stängel übrig. Weg damit. Aber als ich genauer hinsehe- Raupen! Sechs Stück zähle ich. Also- Das kann ich ja jetzt auch nicht wegräumen.

Dann wenigstens beim Minibeet- der Kohlrabi gehört geerntet, dann haben die Erdbeeren nebenan mehr Platz. Doch kaum will ich die Blätter des Kohlrabi fassen- ihr ahnt es vielleicht- Raupen. Drei Kohlweissling Raupen! Schreck des gewöhnlichen Gemüsegärtners. Ja, die Blätter sind etwas angefressen, aber gar nicht schlimm. Ich ernte den Kohlrabi und lege den Raupen alle Blätter hin. Den einen Kohlweissling scheint mein Eingriff aber zum Auszug zu bewegen, schnurstracks macht er sich auf den Weg aus dem Minibeet raus. Später finde ich ihn beim Liebstöckel.

Am besten mach ich einfach gar nichts mehr. Und ihr fragt mich, wieso mein Garten so wild aussieht.

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Kategorie: Allgemein, INSECTS, my green rooftop

von

Willkommen in Ayumis Garden. In Ayumis Garden teilen ich meine Liebe zum Naturgarten und meine Leidenschaft für Naturseifen. Auf meiner Terrasse gärtnere ich wild, biologisch,naturnah und mit speziellem Fokus auf die Insektenwelt. Schmetterlinge,Bienen und andere Insekten machen einen Garten erst lebendig. Das Naturseifen sieden ist mein anderer,kreativer Ausgleich.Das Kreieren der Seifen macht mir immer wieder Freude. Im Shop kannst du Naturseifen aus Ayumis garden bestellen. Jetzt hoffe ich du findest Inspiration für mehr Grün im Leben!

2 Kommentare

  1. Almuth sagt

    Das ist doch toll ! Eine ganze Raupen, sprich Schmetterlingsplantage 😉 Jetzt wissen wir, warum immer zu den wilden Gartenecken aufgerufen wird. Und bei den tollen Nektarpflanzen, die du den Insekten angeboten hast, auch gar nicht weiter verwunderlich 🙂 Herzlichen Glückwunsch und schön, daß die Raupen bei dir futtern dürfen !!! Auf die vielen hübschen Schmetterlinge nächstes Jahr, juhu 🙂

    • Ja, wenn ich denke welche Wüste ich vor einem Jahr hier sah,sind ganz schön viele Bewohner und Besucher dazugekommen 😊gut zu wissen, eigentlich braucht es gar nicht sooo viel um den Insekten zu helfen. Und Vielfalt bringts.Danke fürs mitfreuen,😊💚Leiche Grüsse

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